In die blauen Berge fahren…

In die blauen Berge fahren…

Mit dem Wohnmobil durch die Südstaaten (3)

Vom Regen verschont, können wir uns am Morgen noch den ausgedehnten Campus der University of Virginia anschauen. Diese Universität hatte Thomas Jefferson nicht nur gegründet, sondern er hatte dafür auch zusammen mit Architekten die Gebäude entworfen. Gemäß seines Credos für die Trennung von Staat und Religion ließ er nicht, wie damals üblich, eine Kirche auf dem Campusgelände bauen, sondern eine Bibliothek.

Von Charlottesville geht die Fahrt dann weiter nach Roanoke und von dort zum Natural Bridge Monument - einer gewaltigen natürlichen Felsbrücke, die man sich für 8 $ anschauen darf. Wie so oft in den USA, wurde in the middle of nowhere rund um ein schönes Stück Natur eine ganze Touristenindustrie gebaut: Visitor Center für den States Park, Hotels, Campingplätze und Restaurants.

Blick auf unverbaute Berglandschaften verspricht dagegen die Fahrt auf dem Blue Ridge Parkway - einer Ausflugsstraße quer durch die blauen Berge, ganz ohne Schwerlastverkehr. Doch die Aussicht ist leider getrübt: immer heftiger werdender Regen und aufziehender Nebel lassen die Schönheit der Natur nur erahnen. Eigentlich wollten wir in den Great Smoky National Park. 

Doch aufgrund des Wetters legen wir einen Übernachtungsstopp in Fancy Gap, dem äußersten Zipfel Virginias, ein. Der KOA-Kampground (48 $ / Nacht) liegt fast direkt am Blue Ridge Parkway und ist sehr gepflegt und hübsch in Terrassen angelegt, eine echte Überraschung in dieser abgelegenen Gegend, in der viele Menschen in Mobile Homes wohnen.

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